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Ihre persönliche Einstellung

 

Sie können Ihr Geschäft aus den unterscheidlichsten Beweggründen heraus und mit vielen denkbaren mentalen Einstellungen dazu betreiben.
Ein Beweggrund, sich ein Internetgeschäft aufzubauen, könnte die Absicht sein, einige hundert EURO mehr im Monat zur Verfügung haben zu wollen.
Ebenso kann der Wunsch nach Selbständigkeit und finanzieller Unabhängigkeit ein Motiv sein; auch die Aussicht auf eine bessere Altersvorsorge ist ein guter und häufig genannter Grund.
Selbstverständlich ließen sich viele weitere Beweggründe an dieser Stelle anführen – wir lassen es jedoch auf den wenigen genannten Beispielen beruhen, da sie lediglich dazu dienen, die Vielfalt möglicher Veranlassungen, die zum Aufbau eines eigenen Geschäftes führen zu verdeutlichen.
Entsprechend der unterschiedlichen Beweggründe, unterschieden sich eben auch die Grundhaltungen, die mentale Einstellung, die wir unserem Geschäftsaufbau zugrunde legen:

Eine Person, die Ihr Geschäft als Freizeitbeschäftigung, als Hobby versteht, wird dieses mit einer anderen Einstellung betreiben als jemand, der beabsichtigt, sich ein vollständig neues Arbeitsfeld zu erschließen und sein Haupteinkommen damit zu generieren.

Der Hobby-Unternehmer macht möglicherweise dieselben Dinge, die auch der „ernsthafte“ Unternehmer tut, möglicherweise aber etwas ungeplanter, mal hier ein Bisschen dies, mal da ein Bisschen das. Er sagt vielleicht, dass ihm der Erfolg gar nicht so wichtig sei, es sei ja wie beim Fischen: der Aufenthalt im Freien und die Ruhe seien das Wesentliche. Oder wie beim Lotto – im möglichen Gewinn liege der Reiz.

Der Erfolg seines Unternehmens wird seiner Einstellung entsprechend sein.

Der „ernsthafte“ Unternehmer macht wahrscheinlich dieselben Dinge, aber weitaus mehr geplant und mit festen Zielvorstellungen seines Erfolgsprozesses im Hintergrund. Er setzt den Prozess als Mittel zum Zweck ein – sein Zweck ist der geplante Erfolg. Wenn er Fischen geht, legt er es darauf an, jedes Mal mehr Fische zu fangen als beim letzten Mal, und Lotto zu spielen empfände er wahrscheinlich als reine Verschwendung von Zeit und Geld.

Jede der beiden Einstellungen hat selbstverständlich ihre Berechtigung! Es geht in keiner Weise darum, jemandem erklären zu wollen ob er mit seinem Weg „richtig“ oder „falsch“ liegt. Ich möchte an dieser Stelle lediglich zu bedenken geben:

Sie haben die Wahl! Treffen Sie Ihre Wahl – wollen Sie Hobby-Unternehmer sein oder ein Unternehmer, der sein Geschäft betreibt, um sich Wohlstand aufzubauen? Es liegt an Ihnen.

Der Prozess

Bei allem, was Menschen erschaffen – sei es ein Kunstwerk, ein Bauwerk oder zwischenmenschliche Beziehungen, spielt der Prozess eine entscheidende Rolle.
Ein Prozess ist definiert als „ein sich über einen gewissen Zeitraum erstreckenden Vorgang, durch den etwas (allmählich) entsteht oder sich herausbildet.“

Jeder Prozess braucht seine Zeit.

Die Früchte unserer Bemühungen reifen nicht von heute auf morgen. Die Reifezeit muss nicht Monate oder Jahre beanspruchen aber sie unterliegt einzelnen Stadien, die schrittweise und aufeinander folgend durchlaufen werden müssen.

Wurde ein Prozess auf die wesentliche Folge von Schritten reduziert, kann keiner der Schritte mehr ausgelassen werden, ohne dass der Prozess beschädigt wird – ein notwendiges Ereignis bleibt aus und die konsequente Schrittfolge ist damit unterbrochen.
Umgekehrt kann ein Prozess, der erst einmal erfolgreich entwickelt und gut gemeistert worden ist, immer wieder mit vorhersagbaren und vergleichbaren Ergebnissen wiederholt werden.

Im Unterschied dazu bringen Ereignisse, an denen Sie nicht aktiv beteiligt sind keine vorhersagbaren Ergebnisse – wie etwa die Lottoziehung – sie kann Sie zum Millionär machen oder um einige EURO ärmer.

Wer sich nicht darüber bewusst wird, dass jeder erfolgreiche Geschäftsaufbau einem Prozess unterliegt, wird schnell frustriert sein und aufgeben: „Ich steige in diesem Programm kostenlos ein und wenn ein oder zwei Anzeigen nichts bringen, dann lasse ich es sein.“
Oder: „Jetzt habe ich schon zwei Anzeigen geschalten und immer noch nichts verdient!“ Diese und ähnliche Aussagen zeugen davon, dass der Weg hin zu unserem Ziel einen Prozess bedeutet, der sich durch die schrittweise Abfolge von Ereignissen definiert.

Auch wir haben keinen Zauberstab, der uns augenblicklichen Erfolg beschert!

Es braucht Zeit, die Schritte des Prozesses zu meistern.

Es braucht Zeit, den Prozess immer wider auszuführen, um das erwünschte Ergebnis zu erzielen. Man kann manche Schritte optimieren, indem man sie immer weiter verbessert. Darüber hinaus kann der Zeitbedarf aber nicht weiter komprimiert werden.

Es gibt einen Spruch, der dem Projektmanagement entstammt: „Man kann das Projekt nicht auf neun Frauen verteilen und in einem Monat das Baby haben.“

Warum ist ein Prozess erforderlich?

Das ist eine wichtige und entscheidende Frage! Wenn Sie diesen Punkt verstanden und verinnerlicht haben, werden Sie sich eine Menge Geld – und Zeiteinsatz für nichtsnutzige Programme ersparen.
Sie werden verstehen, warum ein Versprechen, ein bestimmtes „System“ würde Ihnen viel Geld bringen, von vornherein zweifelhaft ist. Sie werden erkennen, wann und warum ein Programm für Sie „funktioniert“.

Wir haben zuvor herausgearbeitet, dass Sie, um im Internet-Marketing erfolgreich zu sein, einen bestimmten Prozess erlernen und praktizieren müssen – einen Prozess, nicht nur einzelne Ereignisse. Warum das?

Machen wir einen Schritt zurück und stellen uns die Frage: Warum kaufen Leute?

Nehmen wir an, dass Ihr Kontakt einen Bedarf an etwas hat, den Ihr Produkt, Ihr Angebot deckt. Was ist der Grund dafür, dass Personen bei Ihnen kaufen? Die Antwort ist einfach: Vertrauen. Wir kaufen von Personen unseres Vertrauens.

Aber im Marketing gibt es kein „sofortiges Vertrauen“. Der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses unterliegt einem Prozess! Seth Godin schreibt in seinem Buch „Permission Marketing“: „Vertrauen ist nicht ein Ereignis, Vertrauen ist ein schrittweiser Prozess, der Zeit, Geld und Hingabe erfordert.“

Vertrauen und Beziehungen brauchen zwischenmenschliches Handeln. Das hat zwangsläufig zur Folge, dass niemand Ihnen je sagen können wird, mit wie vielen Leuten Sie in welcher Zeit eine vertrauensvolle Beziehung in welchem Ausmaß entwickeln können.

Vertrauen ist ein Geschenk, das sie von einer anderen Person erhalten – aus unterschiedlichen Gründen.

Wenn Sie also künftig Werbung für ein Programm sehen, das Ihnen verspricht, innerhalb eines bestimmten Zeitraumes eine bestimmte Menge an Geld zu verdienen… erinnern Sie sich an unsere heutige Lektion und lesen Sie noch mal nach.

Vergessen Sie jeden Vergleich mit Anderen, die unglaubliche Geldsummen in kürzester Zeit verdient haben wollen. Das Einzige, worauf Sie wirklich bauen können ist das Vertrauen, das Sie mit den Interessenten Ihrer persönlichen Opt-In-Liste verbindet. Nur Sie selbst wissen, wie es um die Beziehung zu Ihren Kontakten bestellt ist und nur Sie können demnach beurteilen und abschätzen, wie gut ein Programm oder Produkt von Ihren Interessenten aufgenommen wird.

Es geht nicht um Ihren Bedarf und Ihre Wünsche! Vergessen Sie nicht: Bleiben Sie Kunden- zentriert! Sie kümmern sich nur um die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Kunden.

Vertrauen aufbauen

Lassen wir wieder Seth Godin sprechen und uns durch den Prozess führen. Er schreibt: „Vertrautsein ist der Startplatz für Vertrauen…ohne Bewusstsein gibt es kein Vertrautsein.“

Was heißt das für uns? Wir sorgen dafür, dass unsere Kontakte sich bewusst werden, dass es uns gibt, damit sie mit uns vertraut werden, woraus in der Folge ein echtes Vertrauensverhältnis erwachsen kann, das wiederum für unseren Wohlstand Voraussetzung ist.

Soweit so gut. Und wie erzielen wir dieses „Bewusstwerden“?

Sie wissen es schon: Die Antwort heißt „Häufigkeit der Kontaktaufnahme“. Die Häufigkeit muss allerdings durch Sinn und Qualität wirken – nicht lediglich durch Menge.

Wieder hilft uns Seth Godin. Er schreibt:

“Um Vertrauen in den Beziehungen, die wir mit den Menschen in unserer Opt-In- Liste pflegen, aufzubauen, muss unsere Werbebotschaft folgende Qualitäten haben:

– Sie muss erwartet sein: Die Leute warten darauf, sie zu bekommen,
– Sie muss persönlich sein: Die Botschaft muss mit Person zu tun haben, an die es gerichtet ist,
– sie muss relevant sein: Die Botschaft muss zum Thema passen.“

Wenn Sie also eine Liste von Bergsteigern aufbauen, schicken Sie ihnen kein Angebot für Preisnachlass auf Operntickets! Das wird kaum erwartet sein, es entspricht nicht den Interessen und es ist bestimmt nicht für Ihre Beziehung relevant. So eine Aussendung wird bestimmt nicht Vertrauen bildend wirken.

Persönliche und relevante Kommunikation hingegen erwarten Ihre Kontakte, und wenn solche öfter aber ohne Wiederholung kommen, werden sie Bewusstsein aufbauen, dass wir uns auf diesem Gebiet auskennen.

– das Bewusstsein wird wachsen und zum Vertrautsein werden,
– das Vertrautsein wird zu Vertrauen gedeihen,
– wenn das Vertrauen groß genug geworden ist, werden Ihre Kontakte bei Ihnen kaufen.

Dies ist der Grund, weshalb erfolgreiches Marketing seine Zeit braucht – weil es ein Prozess ist, und nicht einfach ein Ereignis. Bewusstsein aufzubauen braucht Zeit; Vertrautsein zu entwickeln braucht Zeit, Vertrauen zu erwerben braucht Zeit; und die Wiederholung des ganzen Prozesses braucht ebenfalls Zeit.

Es gibt keine magische Abkürzung, keinen Weg zum schnellen Gewinn. Natürlich: Je besser Sie in den einzelnen Teilen dieses Prozesses und in der Ausführung des gesamten Prozesses werden, desto kürzer wird die erforderliche Zeit. Aber es braucht auch seine Zeit, darin wirklich gut zu werden!

Doch das wirklich Gute daran ist: Wer sich die Zeit nimmt, durch Wiederholung des Marketing-Prozesses eine Beziehung aufzubauen und zu vertiefen, baut eine Opt-In-Liste auf, die zum kostbarsten Wertgegenstand seines Geschäftes wird – ein Wertgegenstand, der seinem Besitzer über viele Jahre Sicherheit und Wohlstand garantiert.

Fazit der heutigen Lektion

  1. Marketing und Geschäftsaufbau sind Prozesse, keine Ereignisse. Erlerne den Prozess und führe ihn immer wieder aus!
  2. Der typische Networker ist auf „schnellen Umsatz“ fixiert, der mit dem Eindringen bei den Kontakten beginnt, sich auf das Programm (oder Produkt – auf jeden Fall NICHT auf die kontaktierte Person) konzentriert, und schnell zum Abschluss kommen will. Das Scheitern ist hier vorprogrammiert.
  3. Marketing mit Einwilligung baut mit erwarteten persönlichen und relevanten Nachrichten Beziehungen auf, die über ihre Häufigkeit Bewusstsein entwickeln, das über Vertrautsein zum Vertrauen wird. Vertrauen ist die Grundlage für den Kauf.

„Zum Erfolg gibt es keinen Lift, man muss die Treppe benutzen.“
(Emil Oesch)

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an mich.